Konkrete Abgrenzung zu "mächtigen" CMS


Im Rahmen der Arbeit als Jimdo-Expert werden kundenseitig mit beständiger Regelmäßigkeit konkrete Fachfragen laut, die sich mit der Abgrenzung von Jimdo gegenüber typischen agenturgenutzten CMS am Markt beschäftigen:

  1. Jimdo ist kein traditionelles CMS, sondern ein Webbaukasten mit unglaublich gut bedienbarem Content-Management.
  2. Kein technisches Gefummel, Patches, Updates: eine Jimdo-Page funktioniert im selben Moment in dem sie erstellt wird. Von jetzt auf gleich.
  3. Die Jimdo-Technologie wird abgeschottet zur Verfügung gestellt. Strukturelle Programmierung ist – ohne schmutzige Einbindung extern gehosteter Funktionen bzw. insgesamt – nicht möglich. Wenn Sie also einen KFZ-Konfigurator, individuelle Kunden-Accounts oder Multiattribute mit komplexen Shopartikelfiltern etc. einsetzen möchten, werden Sie sich schwer tun.
  4. Es gibt keine Template-Engine, sondern nur die Entscheidung über ein einziges Template, welches Sie aber situativ und über alle per HTML, CSS und JavaScript steuerbaren Prozesse und auch unterseitenspezifisch verändern können. Es existiert nur eine geringe Anzahl im HTML einsetzbarer Variablen.
  5. Es existiert kein Markt funktionaler Plugins wie z.B. bei WordPress oder Typo3, über snipZOO.com, aber sehr wohl eine Vielzahl struktureller und gestalterisch attraktiver Snippets.
  6. Rechte und Rollen existieren nicht – es gibt nur ein Passwort, einen einzigen Superuser.
  7. Die Administration (überschaubarer bzw. eingeschränkter) domainspezifischer Prozesse unterliegt dem sehr zuverlässigen Support. Eine Subdomain für Ihre bei Jimdo verwaltete Domain können Sie (derzeit) nicht einrichten. Dies lässt sich aber durch externes Domainhosting mit A-Records etc. umgehen.Die Möglichkeiten zum Export, Import und Verschieben von insbesondere großen Inhaltsmengen sind stark begrenzt bzw. überwiegend nicht vorhanden.
  8. Ebenso wie FTP existieren auch keine Schnittstellen, auch nicht für die Einrichtung von zum Beispiel Cronjobs
  9. Die Gestaltung der Seiteninhalte findet über Preset-Funktionen (Elemente) wie „Text mit Bild“, „Spalten“ etc. die per CSS (um-)gestaltet werden können und teilweise ein direktes HTML-Editing des gesetzten Inhalts ermöglichen.
  10. Basierend auf nicht vorhandener Template-Engine, nicht ansteuerbaren Datenbanken etc. gibt es keinen anderen Weg eine bestehende Webseite in eine Jimdo-Page zu migrieren (oder aus ihr heraus), als das gute alte händische Kopieren und Einfügen: Seite für Seite, Objekt für Objekt, Bild für Bild (die Kopierfunktion und die Zwischenablage von Jimdo leisten hier allerdings bei z.B. Shopartikeln sehr hilfreiche Dienste). Randnotiz dazu: Bisher habe ich es – bei egal welchem System – noch nie erlebt, dass der Content hüben problemlos herausexportiert und mal eben drüben hineinimportiert wurde. Online-Shops will ich von dieser Wahrnehmung ausnehmen. Eine Migration ist eben immer auch ein hartes Stück händischer Arbeit und bedeutet viel grafische Nacharbeit.
  11. Sie werden nur schwer ein System finden, das User schneller lernen und verstehen als Jimdo. Seinen Anspruch als der „am einfachsten zu bedienende Webbaukasten“ wird Jimdo voll gerecht.
  12.     Bei allen Schwierigkeiten mit großen Artikelmengen: Die Kombination und Integration aus Content-Management und Online-Shop ist absolut sensationell!
  13. Mir ist ebenfalls derzeit kein System bekannt (völlig subjektive Meinung), mit dem man preiswerter und qualitativ besser eine hoch suchmaschinenfreundliche, mobiltaugliche und individuell gestaltbare Webseite erstellen kann.
  14. Weiteres Killer-Argument: Ihre Jimdo-Page ist supereinfach per eigener App pflegbar!